Hörspiele

Die Reihe “Horror-Haus“ besticht durch ihre authentische und dichte Geräuschkulisse. Der Grund hierfür ist der Verzicht auf Geräusche aus der Konserve. Statt Sounds aus Datenbanken zu stehlen, machen sich Sönke Strohkark und Ralf Pantel immer wieder auf, um neue passende Geräusche für die Hörspiele einzufangen. Dieser Umstand hat allerdings zur Folge, dass einige Zeit vergeht bis man in den Regalen ein neues Hörspiel aus der Fear4Ears-Schmiede findet.

Die Horror-Haus-Dogmen

Außer dem Verzicht auf schon bestehende Geräusche gibt es noch weitere Regeln, die sich die Macher für die “Horror-Haus“-Reihe selbst auferlegt haben:

- Es gibt keinen Erzähler.
- Es wird auf Geräusche aus der Konserve gänzlich verzichtet.
- Es gibt kein Happy-End.
- Die Geschichten spielen immer an fiktiven Orten.
- Zwischen den einzelnen Horror-Haus-Teilen gibt es immer eine Querverbindung in Form einer Person.
- in jeder der Horror-Haus-Geschichten fällt der Satz „es geschehen scheinbar noch Zeichen und Wunder“. (dies ist zugegeben keine sehr ernst gemeinte Regel!)

Die Regeln, die ursprünglich ausschließlich zur Produktion der Horror-Haus-Reihe gedacht waren, werden nun mehr und mehr zu den F4E-Dogmen. Auch bei dem neuesten Episodenhörspiel “Von Opfern und Tätern“ hielt man sich an die selbstauferlegten Begrenzungen. Es gibt auch hier weder einen Erzähler, noch gibt es ein Happy-End und es wurde, sofern irgendwie möglich, jedes der Geräusche selbst vor Ort aufgenommen.

 

Bisher sind folgende Fear4Ears-Hörspiele im Vertrieb von pop.de erschienen.

HORROR-HAUS 1 – OWLS CREEK – Mystery-Thriller (2009)
HORROR-HAUS 2 – DON E. – Mystery-Thriller (2010)
IN EWIGKEIT – Mystery-Kurzhörspiel (2010)
VON OPFERN UND TÄTERN – Episodenhörspiel (2011)